Strabon,
Geographika
IV, 4,3

Die Gallier tragen den sagus, lassen ihr Haar lang wachsen und tragen eng anliegende Hosen. Anstelle gewöhnlicher Tuniken tragen sie geschlitzte, mit Ärmeln versehene Gewänder, die bis zu den Geschlechtsteilen und zum Gesäß reichen. Die Wolle ihrer Schafe, aus der sie die groben sagi weben – die sie laenae nennen –, ist nicht nur rau, sondern besitzt auch eine flockige Oberfläche. Die Römer dagegen züchten selbst in den nördlichsten Gebieten mit Fellen bedeckte Schafe, deren Wolle hinreichend fein ist.