Eine Luftaufnahme einer kleineren Ortschaft, umgeben von Wald und Wiese.

Erkenbrechtsweiler

Erkenbrechtsweiler liegt am markanten Albtrauf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Hoch über dem Neuffener und Lenninger Tal eröffnet sich ein eindrucksvolles Panorama mit Streuobstwiesen, Wäldern und der charakteristischen Kante der Alb. Die besondere Lage prägt das Ortsbild ebenso wie das Landschaftserlebnis.

Unmittelbar oberhalb des Ortes befindet sich die Burg Hohenneuffen, eine der größten Burgruinen Süddeutschlands. Von Erkenbrechtsweiler aus ist sie gut zu Fuß erreichbar. Von der Anlage aus bieten sich weite Ausblicke über das Albvorland bis nach Stuttgart.

Die wirtschaftliche Struktur Erkenbrechtsweilers ist geprägt von kleineren Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben sowie vom Tourismus, der durch die Lage am Albtrauf und die Nähe zur Burg Hohenneuffen begünstigt wird. Gleichzeitig fungiert der Ort zunehmend als Wohngemeinde im Einzugsbereich der Region Stuttgart.
Zur Gemarkung gehört ein Teil des spätkeltischen Oppidums Heidengraben, einer der größten befestigten Siedlungen der Eisenzeit in Mitteleuropa. Das teil-rekonstruierte Zangentor G veranschaulicht die Bauweise dieser imposanten Befestigungsanlage. Zusammen mit den erhaltenen Wallstrukturen wird die vorgeschichtliche Dimension des Gebietes anschaulich erfahrbar.

Direkt am Ort verläuft der Albtrauf mit seinen steil abfallenden Hängen und markanten Felsformationen. Der Albsteig (HW1) führt hier entlang und verbindet Naturerlebnis mit eindrucksvollen Aussichtspunkten. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Wäldern und Felsen macht Erkenbrechtsweiler zu einem attraktiven Ausgangspunkt für Wanderungen und Naturbeobachtungen.

Erkenbrechtsweiler verbindet Albtrauf-Landschaft, historische Bausubstanz und keltisches Erbe auf engem Raum und besitzt damit ein eigenständiges Profil innerhalb der Region.

Mehr zur Gemeinde unter www.erkenbrechtsweiler.de

Gemeinsam stark: Region am Heidengraben

Die Gemeinden Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben haben sich im Zweckverband Region am Heidengraben zusammengeschlossen, um die Entwicklung des gemeinsamen Kultur- und Naturraums koordiniert zu gestalten.
Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit ist es, die außergewöhnliche keltische Siedlungslandschaft und die charakteristische Albhochfläche nachhaltig zu sichern und zugleich behutsam touristisch weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei Besucherlenkung, Denkmalpflege, Naturraumschutz sowie die Stärkung regionaler Identität und Wertschöpfung.
Mit dem Heidengrabenzentrum verfügt die Region über eine zentrale Informations- und Vermittlungseinrichtung, die Forschung, Bildung und Tourismus miteinander verbindet. Es fungiert als gemeinsames Projekt aller drei Kommunen und steht exemplarisch für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung über Gemeindegrenzen hinweg.


Luftbild: (c) Thomas Blank